Aktuelle Meldungen

      Sonntag, den 24. September 2017
Die geplante Fusion von ThyssenKrupp und dem indischen Tata Steel bedeutet vor allem eins: Arbeitsplatzvernichtung zur Profitmaximierung.

ThyssenKrupp rechnet mit Einsparungen von 400 bis 600 Millionen Euro, sollte die Fusion zustande kommen. Die Hälfte davon durch den Abbau von Arbeitsplätzen, oder im Konzernsprech: durch „Synergien in Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Forschung“. Langfristig soll ThyssenKrupp Tata noch mehr Geld sparen, indem ab 2020 „unrentable Anlagen überprüft“ werden. Auch das bedeutet Massenentlassungen. Mehr als 7.000 der insgesamt 37.000 Arbeitsplätze stehen zu Beginn auf dem Spiel. Das wäre nur der Anfang.
      Donnerstag, den 21. September 2017
Unsere Solidarität ist gefragt! Zwei Monate nach dem G20 Gipfel sitzen in Hamburg noch ca. 30 Menschen in Untersuchungshaft, alle aus dem Ausland.
Wie wir (leider erst) jetzt erfahren haben, ist darunter ein Genosse der Partito Rifundazione Comunista (Nachfolgepartei der Italienischen kommunistischen Partei, PCI). Sein Name ist Emiliano Puleo. Emiliano kommt aus einer sizilianischen Kleinstadt und arbeitet dort gemeinsam mit seinen Eltern auf einem kleinen Bauernhof. Die Familie hat eine lange kommunistische Tradition, der Vater ist Stadtrat der PRC, Emiliano ist seit seinem 14. Lebensjahr Parteimitglied.
      Mittwoch, den 13. September 2017

Erklärung des Vorstands des Kuratoriums der Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.

Hamburg, 13.September 2017

In Ausnutzung der immer noch hohen Popularität des ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands ( KPD), Ernst Thälmann ist jetzt in Sachsen-Anhalt ein Wahlplakat der AfD mit dem Bild Ernst Thälmanns aufgetaucht, auf dem behauptet wird: Er hätte AfD gewählt.. Dies ist an Infamie, Beleidigung und Verunglimpfung nicht zu übertreffen! Es ist nicht nur eine Beleidigung von Ernst Thälmann, der jahrelang gegen den aufkommenden Faschismus, aufgetreten und gekämpft hat, und nach elf Jahren Einzelhaft 1944, feige, vor dem Krematorium des Konzentrationslagers Buchenwald ermordet wurde, sondern aller durch die Faschisten ermordeten Menschen! Wir protestieren auf das schärfste gegen diese Darstellung! Wir fordern die sofortige Einstellung dieser unerhörten Wahlpropaganda! Kein Platz für die AfD im Bundestag oder anderen Parlamenten!

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Hein Pfohlmann 1.Vorsitzender Thomas Mayer 2. Vorsitzender

      Freitag, den 01. September 2017
Paris, 1844, am Beginn der industriellen Revolution: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil.
Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt.
Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.

 

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