Donnerstag, den 02. Oktober 2014   

Willkommen bei der DKP - Hamburg

Mittwoch, den 01. Oktober 2014
Kategorie: General

Unter größter Geheimhaltung werden zwischen den USA und der EU Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (TTIP) geführt. Selbst Abgeordnete des Europaparlaments oder des Bundestages werden nicht informiert. Für rd. 600 Vertreter des großen und Monopolkapitals gilt das nicht – sie sitzen federführend mit am Verhandlungstisch.

Die 2013 durch die europäische Kommission beschlossenen Leitlinien für TTIP lassen Schlimmstes befürchten. Danach sollen bestehende Regelungen so angepasst werden, dass es für das Kapital leichter ist, zu investieren, Handel zu betreiben oder Niederlassungen zu gründen. Im Kern geht es um eine möglichst vollständige Liberalisierung mit der Folge, dass soziale und Arbeiterrechte eingeschränkt und zerschlagen werden. Betroffen wären alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Mittwoch, den 24. September 2014
Kategorie: General

Am 18. September ist das Volksbegehren der Initiative „G9 jetzt! HH“ gestartet. Die Forderung des Volksbegehrens lautet: „Ich fordere die Bürgerschaft und den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, das 9-jährige Gymnasium unverzüglich wieder einzuführen, mit Wahlrecht zwischen der 8-jährigen Schulzeit mit Abitur in Klasse 12 (G8) und der 9-jährigen Schulzeit mit Abitur in Klasse 13 (G9) für alle Eltern an allen Gymnasien.“

 Die DKP Hamburg unterstützt diese Forderungen nicht. Denn auf eine falsche Frage kann es keine richtige Antwort geben.

Nur auf den ersten Blick scheint das Anliegen gerechtfertigt: Der vorher schon beachtliche Leistungsdruck auf die Gymnasiasten und die Gefahr, wegen eines vorübergehenden Durchhängers auf einen anderen Schultyp „nach unten durchgereicht“ zu werden, ist mit dem „G8“ weiter gestiegen. Die Einführung des Turbo-Abiturs an Gymnasien hat eine Verdichtung des Unterrichtsstoffes in der Mittelstufe mit sich gebracht. Viele Schülerinnen und Schüler reagieren darauf mit Stresssymptomen und auch viele GymnasiallehrerInnen empfinden  ihren Unterricht wie ein reines Hineinstopfen von Lernstoff. Bildung braucht Zeit und somit war die Entscheidung, die Schulzeit an Gymnasien um ein Jahr zu verkürzen, falsch.

Freitag, den 05. September 2014
Kategorie: General
Landesweit fanden am 1. September über 180 Veranstaltungen statt. Die zentralen Forderungen waren z.B. die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und dem Nahen Osten zu erhöhen, Rüstungsexporte in Krisengebiete zu verbieten und alle NATO – Aktivitäten zu unterbinden, die zu einer weiteren Eskalation der Krise in der Ukraine führen. Die Demo in Hamburg hatte etwa 1000 Teilnehmer. Überschattet wurde der Tag von der Debatte im Bundestag über die Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet. Auch die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen von der Partei DIE LINKE, die in Hamburg auf dem Antikriegstag eine Rede halten wollte, blieb wegen der Debatte in Berlin.
Donnerstag, den 07. August 2014
Kategorie: General

Hiroshima-Platz? wo ist denn der? wird mancher Leser jetzt Denken. Das Hamburger Forum erhebt schon seit Jahren die Forderung, den Platz am „Kriegsklotz / Dammtor“ in Hiroshima-Platz umzubenennen (auch schon per Petition).

 Wie in den Jahren zuvor, fand die Kundgebung zum Hiroshima-Tag eben auf diesem Platz statt. Am 6. August 1945 warf die US-Luftwaffe die erste Atombombe auf die Japanische Stadt. Drei Tage später folgte der Abwurf der zweiten Bombe auf Nagasaki. Die beiden Abwürfe hinterließen 200000 Tote und unzählige Verletzte.

 69 Jahre nach diesem Kriegsverbrechen erinnerte die Hamburger Friedensbewegung am 6. August an dieses Datum. Bundesweit fanden an diesem Tag 60 Kundgebungen, Mahnwachen und Veranstaltungen statt. Es ging nicht nur ums Erinnern sondern auch um die Gegenwart. Nach einer Studie von „Pax Christi“ sind auch acht deutsche Finanzdienstleister an der Finanzierung von Atomwaffenherstellern beteiligt und am Militärstützpunkt Büchel (Rheinland-Pfalz) lagern immer noch 20 Atomwaffen. Darum, aber auch um die Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine ging es bei den Redebeiträgen auf dieser Kundgebung. Für den musikalischen Teil sorgte Kai Degenhardt mit seiner Gitarre und seinen Liedern. Eine erfolgreiche Kundgebung der Hamburger Friedensbewegung, während die 88 Betonsoldaten stumpfsinnig um den Klotz marschierten.