Nazis kamen nur 1500m weit

Montag, den 04. Juni 2012

Die DKP-Altona bei den Aktionen gegen den Nazi - Aufmarsch

 

Auf der Demonstration:

7000 Hamburger demonstrierten friedlich gegen den Nazi - Aufmarsch

Obwohl von den etablierten Medien – öffentlich/rechtliche Sender, Sat1-Gruppe und RTL – geflissentlich ignoriert, fand am Samstag, 2.06.12 ab 9:00 Uhr eine friedliche Demonstration des Hamburger Bündnisses gegen Rechts gegen den Nazi - Aufmarsch in Hamburg-Wandsbek statt!


Nach der Begrüßungsansprache durch Olaf Harms - Sprecher des HBGR und Vorsitzenden der DKP Hamburg - setzte sich der Demonstrationszug mit einigen Tausend Teilnehmern Richtung Rödingsmarkt in Bewegung.Auffallend bei dieser Demonstration: Die Abwesenheit von Polizeikräften! Der Zug wurde von 6 Polizisten begleitet.

Bei den Blockaden:

Polizei knüppelt Weg für Nazis frei!

Zur Ver- und Behinderung der Demonstration des Nazipöbels wurden zwei Kundgebungen ab 09:00 Uhr angemeldet. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht und verliefen zunächst friedlich. Der Aufmarsch konnte um etwa drei Stunden verzögert werden. Statt der angemeldeten 1.000 Nazis gelangten nur etwa 500 Teilnehmer zu ihrer Demo. Die zunächst vorgesehene Route konnte nicht eingehalten werden; sie wurde durch viele tausend friedliche Menschen blockiert – von 6000 Teilnehmern an genehmigten Kundgebungen, von gewaltbereiten autonomen Gruppen und – das ist besonders zu erwähnen – von Anwohnern der Strecke, die sich spontan auf der Straße versammelten.

 Es gelang der Polizei nicht, die Strecke mit deeskalierenden Mitteln frei zu machen.

An diesem Punkt hätte die Polizeiführung sich mit der Politik abstimmen und die Nazidemo absagen können. Sie hatte sich bemüht das Recht auf eine Demonstration durchzusetzen; es ist ihr nicht gelungen. Stattdessen einigte man sich auf eine wesentlich kürzere Ersatzroute, die dann mit brutaler Gewalt frei geknüppelt wurde.

Das Ergebnis: Mehrere hundert zumeist Jugendliche brutal und unmenschlich eingeschlossen in einem Polizeikessel, Reizgas und Polizeiknüppel, brennende Müllcontainer, verletzte Teilnehmer, Gewahrsam- und Festnahmen. Die bürgerliche Presse spricht von „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ – erwähnt jedoch nicht die weit überzogene Gewalt der Staatsmacht!