Jahresauftakt von DKP und SDAJ in Berlin

Dienstag, den 14. Januar 2014
Auch in diesem Jahr waren Genossinnen und Genossen aus Mecklenburg-Vorpommern, Kiel und Hamburg gemeinsam mit einem Bus nach Berlin gefahren, um an der Rosa Luxemburg Konferenz und an der Demo teilzunehmen. Das „Café K“ im zweiten Stockwerk des Konferenzgebäudes wurde von SDAJ und DKP gemeinsam betrieben. Dort fand abends der Jahresauftakt statt.

Mit 400 Besuchern war der Veranstaltungssaal mehr als voll. Sie alle waren zur Jahresauftaktveranstaltung von DKP und SDAJ gekommen, die am 12.01.2014 im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Jungen Welt in Berlin stattfand. Patrick Köbele, der Vorsitzende der DKP stimmte die Anwesenden auch gleich auf das neue Jahr ein, zu dessen

Höhepunkten für die DKP zweifellos der EU-Wahlkampf im Mai und das UZ-Pressefest im Juni zählt. In Bezug auf den EU-Wahlkampf ging Köbele auf unser Position zur EU ein: „Wenn man die Frage von Krieg und Frieden von der Klassenfrage löst, landet man zwingend im Opportunismus. Man läuft Gefahr sich auf die Seite der herrschenden Klasse, ihrer Interessen und Ihrer Kriege zu stellen. Heute heißt das, wer das internationale Kräfteverhältnis vernachlässigt, wer vergisst, dass seit 1989 der Imperialismus wieder dominiert, wer glaubt, dass irgendeine Institution, die diesem Kräfteverhältnis unterliegt, sei es die UNO, sei es die OECD, sei es die EU dem Menschheitsinteresse und nicht denen der herrschenden Klasse unterworfen sei, der geht den Interessen des Imperialismus auf den Leim.“ (aus der Rede von Patrik Köbele)

Internationale Gäste auf der Veranstaltung waren u.a Gyula Thürmer, Vorsitzender der Ungarischen Arbeiterpartei. Grußworte gab es auch von dem Botschafter Kubas in Berlin.

Auf der Großen Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demo am Sonntagvormittag, mit über 10 000 Teilnehmern, stellten DKP und SDAJ einen sichtbar großen Block aus Fahnen und Transparenten. Auch in diesem Jahr wurden wieder tausende Nelken an den Gräbern von Karl und Rosa niedergelegt.