Spitzenaktion - Solidarität für die Cuban 5 in Hamburg

Dienstag, den 17. September 2013

 

Am 12. September 2013 war es 15 Jahre her, dass fünf kubanische Männer in den USA festgenommen wurden, weil sie versucht haben, terroristische Anschläge von rechtsextremen Gruppen gegen Kuba zu unterbinden. Ihre Namen: Antonio Guerrero, Fernándo González, Gerardo Hernández, Ramón Labañino und René González.

Trotz aller internationalen Proteste sitzen vier der “Cuban Five“, wie sie gemeinhin genannt werden, immer noch unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen in Haft. Es ist offensichtlich und viel kommentiert, dass es sich um eine Art Geiselnahme handelt, mit der die US-Regierung das sozialistische Kuba unter Druck setzen will.

Am 15. Jahrestag der Verhaftung der Cuban Five, haben Aktivistinnen und Aktivisten die Forderung nach ihrer Freilassung auf den Gipfel der Zugspitze getragen. Aber auch in weniger Schwindel erregenden Höhen gab es viele Solidaritätskundgebungen. In Hamburg hatten sich am 12. September 50 Menschen vor dem amerikanischen Generalkonsulat zu einer Kundgebung versammelt. Neben Soli-aufrufen z.B. von der DKP und Cuba Si / Die Linke wurden auch Briefe und Texte der Fünf Cubaner verlesen. Auch der Krimi-Autor Hans-Jürgen Schneider hielt einen Redebeitrag. Für den kulturellen Teil der Kundgebung sorgten die Songs von Peter Gutzeit.

Einer der fünf Cubaner (René Gonzáles) ist schon in Freiheit, aber solange die anderen Vier noch in den USA in Haft sitzen, wird es auch in Hamburg immer wieder Soliaktionen für die „Cuban 5“ geben. Es ist ja auch völlig absurd, das Männer, die terroristische Aktionen verhindern wollten, im USA Gefängnis sitzen. Für die sofortige Freilassung der „Cuban 5“!

Obama – Free the Five now!