Drei Tage Solidarität, Freude und Politik!

Mittwoch, den 22. Mai 2013

 

Vorbei ist das Pfingstcamp 2013. Die SDAJ zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf. „Mit gut 100 Teilnehmenden haben wir unser Vorhaben, ein politisches cooles Camp für Jugendliche aus dem gesamten Norden auf die Beine zu stellen, erfolgreich umsetzen können“ sagt ihr Sprecher.

Freitag

Programmeröffnung und Tageshöhepunkt war die politische Runde zu Kuba, mit der Leiterin der DKP Kuba AG. Nach dem Referat über den sozialistischen Weg Kubas, mit all seinen Errungenschaften aber auch Problemen, wurden in der Diskussion vor allem Fragen zur momentanen Aktualisierung der Wirtschaft und zur Solidaritätsarbeit gestellt. Anschließend eröffnete die Cocktailbar und es wurde entweder im Großzelt getanzt oder man ließ den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Samstag

Es gab politische Runden zur Frauenpolitik und Antifaarbeit, die gleichermaßen gut angenommen wurden. Am Nachmittag wurde mit einem Jugendsekretär der Gewerkschaft, einen Jugendauszubildendenvertreter und dem Arbeiterjugendpolitiksprecher der SDAJ diskutiert. Kern der Debatte war die Frage, wie die Jugend sich erfolgreich in Arbeitskämpfen durchsetzen kann. Gewerkschaftliche Organisierung sei ein wichtiger Schritt, doch müssten Mitglieder auch an betriebliche Auseinandersetzungen beteiligt werden. Diese Auseinandersetzungen erfordern Gemeinschaft und Entschlossenheit. „Wir brauchen kämpferische Interessenvertretung statt sozialpartnerschaftliche Stellvertreterpolitik“, wurde das Ergebnis zusammengefasst.

Sonntag

Am dritten Tag fanden Runden zur politischen Prozessführung mit der Roten Hilfe, ein Workshop zu Graffiti mit einem lokalen Künstler, der Schüliworkshop und das Fußballturnier satt. Außerdem befasste man sich mit der Syrienkrise und kommunistischer Betriebsarbeit. Das gesamte Camp war geprägt durch einen solidarischen Umgang miteinander, viel Freude am Kulturprogramm und dem Politikinteresse der Jugend. Die SDAJ bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich auf ein Wiedersehen in den Kämpfen der Jugend und auf dem nächsten Camp.