Demo, Sonne, Friedensfest

Montag, den 01. April 2013

Der Hamburger Ostermarsch 2013

Mehr als 800 Hamburgerinnen und Hamburger haben am 1. April gegen Krieg und Aufrüstung, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und für ein Verbot aller Rüstungsexporte demonstriert.

„Profit schafft Krieg“; der Slogan, den einer der Demoteilnehmer auf sein Shirt geschrieben hatte, brachte es auf den Punkt. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Januar erklärte dessen Leiter Wolfgang Ischinger: „Wer das künftige Wirtschafts- und Finanzschicksal Europas maßgeblich bestimmen will, der darf auch militärisch nicht in der zweiten Reihe stehen“. Und wer militärisch ganz vorne mitmischen will, braucht die entsprechenden Waffen. Für den Deutschen „Verteidigungsminister“ sind das zum Beispiel bewaffnete Drohnen. So konnte man es im „Antikriegsinfo“ der DKP lesen, das auf dem Stand aus lag.

Nach der Demo sorgten zahlreiche Infostände, Musik, interessante Reden und das gute Wetter bei dem Friedensfest in St. Georg für einen gelungenen Abschluss des diesjährigen Hamburger Ostermarsches. Und schließlich sehen wir uns ja am 1. Mai alle wieder.

In den anderen Bundesländern

Mehr als 1000 Menschen beim Berliner Ostermarsch

Stabile Teilnehmerzahlen bei den Ostermärschen