Antifaschistische Demonstration in Hamburg war ein wichtiges Zeichen

Sonntag, den 04. November 2012

Unter dem Motto „Rassismus entgegentreten, Faschismus bekämpfen, Verfassungsschutz auflösen“ haben am Samstag, 03. November, trotz Kriminalisierung durch Behörden und Medien im Vorfeld ca. 2000 Menschen friedlich in der Hamburger Innenstadt demonstriert. Anlass war der Jahrestag der Information der Bevölkerung über das unfassbare Treiben der Neonazi-Terrorgruppe (NSU) am 05. November 2011.Der Verfassungsschutz....“hat den Neofaschismus nicht nur kleingeredet, sondern die Nazi-Szene personell und finanziell unterstützt (so der Aufruf). Das Auffahren von Wasserwerfern und Panzerwagen zusammen mit einem großen Polizeiaufgebot am Samstag, muss als Schuldeingeständnis der Behörden gewertet werden. Folgerichtig ging die Demo- Route auch an der Innenbehörde vorbei.

Unser Ziel, so heißt es im Aufruf, ist eine Solidarische Gesellschaft, in der Platz für alle Menschen ist, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, sozialem Status oder Behinderungen, Wir stellen uns gegen rassistische Erklärungsmuster oder Ausgrenzungen,die gesellschaftlichen Konkurrenzverhältnissen entspringen. In diesem Sinne sind alle Menschen aufgefordert, sich aktiv einzumischen für eine soziale Umgestaltung und Demokratisierung der Gesellschaft um den FaschistInnen den Nährboden zu entziehen. Diese Überzeugung haben am 03. November, 2000 Menschen in Hamburg zum Ausdruck gebracht. Das Bleibt, trotz Wasserwerfern und Panzerwagen.