DKP Hamburg stellt Weichen für die nächsten Jahre

Montag, den 22. Oktober 2012
Am letzten Wochenende fand die Mitgliederversammlung der Bezirksorganisation Hamburg der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) statt. Olaf Harms und Dirk Wilke wurden als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Daneben wurden 12 weitere Genossinnen und Genossen in den Bezirksvorstand gewählt. Sie repräsentieren die ganze Bandbreite der Partei - vom Jugendlichen bis zum Rentner, vom Hafenarbeiter über den Angestellten bis zum Intellektuellen.

In einer beeindruckenden Ehrung würdigte der Bezirksvorsitzende eine Gruppe von Veteranen für ihren lebenslangen Kampf für die Interessen der Arbeiterklasse. „Ihr seid das Gedächtnis unserer Partei“, sagte Olaf Harms. „Ihr habt die Erfolge und die Niederlagen der Partei mitgetragen. Ihr könnt uns helfen, daraus zu lernen.“ Eingerahmt wurden die Veteranen von jungen Genossinnen und Genossen, die erst vor kurzem zur kommunistischen Partei gestoßen sind. Sie werden den Kampf der Älteren fortsetzen, den Kampf für die Überwindung der Lohnsklaverei, den Kampf für den Sozialismus.

In seinem Referat zu den Aufgaben der Partei stellte Olaf Harms heraus, dass es Aufgabe der Kommunistinnen und Kommunisten ist, aktiv an der Seite der Lohnabhängigen für die Sicherung und Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu kämpfen. Besonders betonte er den Kampf gegen den Mietenwahnsinn, die Abwälzung der Krisenfolgen durch Kürzung von Löhnen und Gehältern sowie der Sozialausgaben und die insbesondere aus Hungerlöhnen und prekärer Beschäftigung resultierenden Altersarmut. Wir werden auf dieser Seite einzelne Aussagen dokumentieren.

Die DKP sieht ihre Aufgabe darin, solidarisch an der Seite aller aktiven Menschen zu kämpfen. Sie wird dabei ihre Sicht der Dinge, ihre marxistische Analyse der aktuellen Probleme in die Diskussion einbringen. Sie wird Perspektiven innerhalb des herrschenden kapitalistischen Systems aufzeigen, aber auch die Notwendigkeit einer Überwindung des Kapitalismus und die Errichtung eines Systems das nicht am Profit orientiert ist, sondern an den Bedürfnissen der Menschen – des Sozialismus.

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