UMfairTEILEN!

Montag, den 01. Oktober 2012

Dieses war der erste Streich …

Siebentausend Hamburger forderten am Sonnabend mit einer Menschenkette um Börse und Rathaus in Hamburgs Innenstadt das unverschämte Auseinanderdriften von Arm und Reich zu beenden und die Millionäre und Milliardäre mit einer einmaligen Millionärsabgabe und einer dauerhaften Vermögenssteuer wieder stärker an den öffentlichen Ausgaben zu beteiligen. „UMfairTEILEN!“ war die Losung.

Die DKP und die SDAJ Hamburg zusammen mit der DKP Schleswig-Holstein bildeten mit Fahnen und Transparenten einen etwa 100 Meter langen Teil dieser Menschenkette.

Die Diskussionen am Rande der Demonstration zeigten, dass es bei aller Einigkeit über das Ziel der Aktion, die Umverteilung der riesigen Vermögen von den privaten Konten der Reichen und Superreichen in die öffentlichen Kassen zum Nutzen der vielen "kleinen Leute", doch sehr unterschiedliche Vorstellungen über den Weg dorthin gab. Waren die einen überzeugt, dass sich die Politiker den guten Argumenten der vielen Demonstranten für eine stärkere steuerliche Belastung der Reichen und Superreichen auf Dauer nicht widersetzen könnten, sahen andere eben diese Politiker unter einer Decke mit den Millionären und Milliardären. Einige - und dazu gehörten wir Kommunistinnen und Kommunisten - waren sogar der Meinung, dass es im Kapitalismus gar nicht anders sein könne, als dass sich der Reichtum immer mehr in den Händen derjenigen sammle, die im Besitz der Fabriken und anderen Betriebe seien.

Einig war man sich wieder darin, dass diese Herrschaften nicht schon nach einer noch so eindrucksvollen Demonstration die Waffen strecken werden. Der Kampf geht also weiter. Wir Kommunistinnen und Kommunisten sagen: Es ist ein Kampf zwischen den Besitzern der Produktions- und sonstigen Betriebe, eben den Kapitalisten, und denen, die durch ihre Arbeit aus dem Geld dieser Kapitalisten mehr Geld machen. Da gibt es keinen "gerechten" Ausgleich. Hier stehen sehr unterschiedliche Interessen einander unversöhnlich gegenüber. Eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums wird es erst geben, wenn nicht mehr das Profitstreben des einzelnen Kapitalisten, sondern das Interesse aller der Maßstab wirtschaftlichen Handelns ist.

Aber schau ‘n wir mal, ob das herrschende kapitalistische System reformierbar ist. Die weiteren Auseinandersetzungen werden es zeigen. Wir Kommunistinnen und Kommunisten sind dabei



Das geschah in anderen Städten