„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen."

Mittwoch, den 26. August 2015

Diese Feststellung des französischen Historikers und sozialistischen Politikers Jean Jaurès bestätigt sich angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise wieder einmal dramatisch. Im Kampf um Absatzmärkte, billige Arbeitskräfte und Rohstoffe haben die Monopole und ihr politisches Personal ihren aggressiven außenpolitischen Kurs weiter verschärft. Wer sich der Integration in den kapitalistischen Weltmarkt widersetzt, wird bedroht oder real mit Krieg überzogen.

Große Teile Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens stehen in Flammen. Dafür trägt die sogenannten westliche Welt, also nicht zuletzt die EU und damit auch Deutschland ein hohes Maß an Verantwortung. Sie liefern die Waffen für diese Kriege. Sie haben im Irak, in Libyen, Afghanistan und anderswo Länder in Unkontrollierbarkeit und Massenelend hinterlassen. Sie stützten jahrelang das Assad-Regime in Syrien, um danach umzuschwenken und eine Opposition zu bewaffnen, aus der auch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hervorging.  

Die DKP Hamburg ruft auf zur Teilnahme an der Friedensdemonstration am 1. September um 17 Uhr am Kriegsklotz am Dammtor. 

Besonders gefährlich ist die Konfrontation der EU und der USA mit Russland. Schließlich ist Russland Atommacht und nicht irgendein „Dritte Welt“-Land. Es besteht die akute Gefahr, dass es zu einen direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland kommt.

Dazu erklärt der Bezirksvorsitzende der DKP Hamburg, Michi Götze: „Fallen wir denen in den Arm, die aus den kapitalistischen Zentren der Welt – und eben auch aus Deutschland –Krieg und Elend in die Welt tragen. Stoppen wir die Waffenexporte. Kein Bundeswehreinsatz außerhalb der deutschen Grenzen! Raus aus der NATO! 

 Es ist unsere Pflicht, die bei uns aufzunehmen, die Opfer der auch von Deutschland ausgehenden imperialistischen Kriegs- und Wirtschaftspolitik geworden sind. ‚Refugees welcome!‘