Hamburg, das Tor zum Tod

Sonntag, den 11. März 2018

Am Rüstungsstandort Hamburg boomt das Geschäft mit dem Tod: Viele Unternehmen in Hamburg und seinem “Speckgürtel” sind direkt oder indirekt mit dem Bau von Kriegswaffen und der Entwicklung von für die Rüstung nützlichen Elementen befasst. Über den Hamburger Hafen werden viele deutsche Rüstungsexporte abgewickelt. Das ergab auch eine Anfrage des friedenspolitischen Sprechers der Fraktion Die Linke Martin Dolzer an den Hamburger Senat vom 08.02.2018. In den letzten drei Monaten wurden 1.127,85 Tonnen Munition über den Hamburger Hafen exportiert-so die Antwort des Senats. Die Jahresmenge für 2017 wird mit 9.165,74 Tonnen angegeben.

In Afrin wird die Zivilbevölkerung von der Türkei mit Napalm und Streubomben angegriffen. Sie töten Frauen und Kinder, schänden Leichen und zerstören uralte Kulturgüter. Für den verbrecherischen Krieg Erdogans hat Deutschland die Leopardpanzer, die Schnellfeuergewehre, Lastwagen und anderes Kriegsgerät geliefert. Und ein Teil dieser todbringenden Rüstung kommt eben auch aus Hamburg, oder wird über den Hamburger Hafen exportiert.

 

Die Rüstungskonzerne (z.B. Krauss-Maffei) machen Profite mit dem Tod, und dagegen muss man Widerstand leisten. Unterschreibt den Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben um 2% der Wirtschaftsleistung oder beteiligt Euch an dem Hamburger Ostermarsch am Ostermontag.