100 Jahre Novemberrevolution

Sonntag, den 18. November 2018

Die unvollendete Revolution – Was bleibt zu tun?

Lieder, Texte, Szenen mit

Rolf Becker und Erich Schaffner

Ein Jahr nach dem Sieg der Oktoberrevolution in Russland entzündete der Kieler Matrosenaufstand Anfang November 1918 das Feuer der Revolution in Deutschland.„Der Tag der Revolution ist gekommen. (…) In dieser Stunde proklamieren wir die freie sozialistische Republik. (…) Wir wollen an der Stelle, wo die Kaiserstandarte wehte, die rote Fahne der freien Republik Deutschland hissen“, rief Karl Liebknecht am 9. November 1918 den Demonstranten vor dem Berliner Schloss zu.

Die Novemberrevolution hat nennenswerte konkrete Ergebnisse gebracht: ein demokratisches Gesellschaftssystem mit allgemeinem Wahlrecht (auch für Frauen), Pressefreiheit, Anerkennung der Gewerkschaften und garantierter Koalitionsfreiheit, den Achtstunden-Arbeitstag. Mit der Novemberrevolution endete der I. Weltkrieg mit seinen Millionen Toten.

Aber vieles von dem, was damals eine breite Bewegung in der Arbeiterschaft wollte, blieb unerfüllt: die Überführung des großen Kapitals in Gemeineigentum, die Demokratisierung der Betriebe und ein Ende der Ausbeutung, die Entwaffnung des Militärs und die direkte Kontrolle der Volksvertreter. Das Scheitern der Revolution wirkt bis heute nach.

Was bleibt zu tun?

Eine Veranstaltung der DKP-Hamburg

02.Dezember 2018

11 Uhr

Polittbüro

Steindamm 45

 

Vorverkauf:

Polittbüro, Buchhandlung im Schanzenviertel, Büchergilde (Besenbinderhof 61),

Buchladen Osterstraße und bei der DKP Hamburg (Lindenallee 72)