Berufsförderungswerk in Farmsen vor Insolvenz

Mittwoch, den 15. Mai 2013

Seit 1962 existiert das Berufsförderungswerk (BFW) in Farmsen. Jetzt, nach 50 Jahren droht das Aus. Der Insolvenzantrag droht, und die Unsicherheit für die 300 Mitarbeiter ist groß. Noch im Januar wurde mit Kürzungsmaßnahmen bei Umschülern und Mitarbeitern und dem Verkauf von Gebäuden versucht diesen Schritt abzuwenden. Das BFW gehört zu 100 Prozent der Stadt Hamburg. Tausende Menschen konnten durch Umschulungsmaßnahmen wieder auf einen neuen Job Hoffen, wobei die medizinische, psychologische und sozialpädagogische Betreuung weitaus besser war als bei den privaten Anbietern.

Vor dem Hintergrund von immer mehr Belastungen im Arbeitsleben (z.B. Burnout-Syndrom) werden solche Einrichtungen wie das BFW immer wichtiger. Die Gläubiger sollten auf 35 Prozent ihrer Forderungen verzichten, was eine (Deutsche gesetzliche Unfallversicherung) nicht tat. Jetzt droht also ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen, aber auch ein Abbau von Reha – Angeboten. Es fehlen 25 Millionen Euro. Für Rüstungsprojekte, wie die Drohne „Euro Hawk“ sind 300 Millionen Euro veranschlagt. Steuergelder sollten für den Erhalt der Reha- und der Arbeitsplätze verwendet werden das BFW in Wandsbek muß erhalten bleiben.