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      Sonntag, den 29. November 2015
 

21:41 Uhr

DOSB-Präsident Hörmann: Ein Tiefschlag

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), nannte das Ergebnis einen herben Tief- und Rückschlag: "Wir sind mit Hamburg aufgebrochen, um Sportdeutschland neue Perspektiven zu geben - diese Chance für die nächste Generation ist nun nicht gegeben. Unser Ziel ist es nun, Sportdeutschland ohne die Vision der Olympischen Spiele Sportdeutschland weiterzuentwicklen. Auf diesem Weg haben wir nun tendenziell mit Gegenwind anzutreten." Im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung für 2028 hielt sich Hörmann sehr zurück: "Offensichtlich passen der olympische Gedanke und Deutschland im Moment nicht zusammen."


21:21 Uhr

Neumann: "Schwer für mich zu glauben"

Hamburgs Sportsenator Michael Neumann im Interview bei NDR 90,3: "Das ist schwer für mich zu glauben, dass Hamburg Nein zu dieser Wahnsinnschance gesagt hat. Man muss das jetzt akzeptieren. Aber ich werde sicher noch in den nächsten Wochen den Kopf schütteln. Das heutige Ergebnis macht sehr nachdenklich."

21:11 Uhr

Scholz: Eine klare Entscheidung

Die Hansestadt werde sich nicht um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 bewerben, sagte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) im Rathaus. Er räumte damit die Niederlage der Olympia-Befürworter beim Referendum ein: "Das ist eine Entscheidung, die wir uns nicht gewünscht haben. Sie ist aber klar."

21:02 Uhr

Hamburg sagt Nein zu Olympia 2024

Die Hamburger haben sich gegen Olympische Spiele in Hamburg entschieden. Zwar sind fünf Prozent der Stimmen noch nicht ausgezählt, die Niederlage der Befürworter ist aber nicht mehr abzuwenden. 51,7 Prozent stimmten mit Nein.

'Quelle'':' http://www.ndr.de/sport/olympia/Ja-oder-Nein-Die-Olympia-Entscheidung-im-Live-Blog,referendum122.html

      Dienstag, den 17. November 2015

Wir trauern um die Opfer der Anschläge in Paris und mit ihren Angehörigen. Wir verurteilen diese Terroranschläge. Wir verurteilen aber auch die Heuchelei der herrschenden Politik.

Es ist Heuchelei, wenn die Opfer von Paris für Bombardierungen, Kriegshetze und Demokratieabbau missbraucht werden, während die Opfer von Odessa, Istanbul, Ankara und Beirut und die abertausenden Opfer von Kriegen wie in Syrien, Libyen und Irak schnell vergessen oder gar nicht erst erwähnt werden.

Es ist Heuchelei, wenn im Bundestag der sogenannte Volkstrauertag zur Kriegstreiberei benutzt wird, statt Schluss zu machen mit Rüstungsexporten und Kriegseinsätzen der Bundeswehr.

Wenn Bundespräsident Gauck nun die Terroranschläge gar als „Krieg“ bezeichnet, dann wird die Gefährlichkeit der Situation deutlich. Denn der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ diente den führenden imperialistischen Ländern für ihre Angriffe auf die territoriale Integrität des Irak, von Libyen und von Syrien, zerstörte tausende Städte und Dörfer, brachte Millionen um ihr Hab und Gut, forderte zehntausende Todesopfer.

An diesen Kriegen verdienen die Imperialisten Milliarden. Sie schaffen den Nährboden, auf dem Terrororganisationen wie der IS wachsen, sie machen Millionen Menschen zu Flüchtlingen und stürzen insbesondere Millionen junger Menschen in absolute Hoffnungslosigkeit.

Das sind die wahren Hintergründe der Terroranschläge, die jetzt missbraucht werden sollen zu weiterer Kriegstreiberei und Demokratieabbau.

Die EU diskutiert über weitere Abschottung der Grenzen, weitere Vernetzung der Geheimdienste, mehr Geld und Rechte für staatliche Repressionsorgane.

Jetzt sollen die Flüchtlinge an den Grenzen gestoppt und interniert werden.

In Frankreich wird sogar über elektronische Fußfesseln für all diejenigen nachgedacht, die in den „Terrordateien“ der Geheimdienste vermerkt sind.

Und in Deutschland schüren Spitzenpolitiker der Großen Koalition und einige Medien Terrorängste und Flüchtlings- und Ausländerfeindlichkeit und besorgen das Geschäft für Pegida, AfD , NPD und andere reaktionäre und offen faschistische Organisationen.

Wir müssen deshalb den Herrschenden in unserem Land und in den anderen imperialistischen Staaten in die Arme fallen.

Wir brauchen eine starke Friedensbewegung, wir brauchen einen Kampf gegen Demokratieabbau und Rassismus.

Wir brauchen endlich energische Maßnahmen gegen Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot und Altersarmut.
Für Inländer und für Einwanderer.

Dafür müssen wir Kommunistinnen und Kommunisten auf die Straße.

      Sonntag, den 15. November 2015
Das war am 14. November für über 5000 Hamburgerinnen und Hamburger das Motto, für das sie auf die Straße gingen. Die Demonstration begann mit einer Schweigeminute, die sowohl der Opfer der Terroranschläge in Paris als auch der vielen Opfer, die bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind gedachte.
Bild NN © DKP-Hamburg

Aufgerufen hatte das „Bündnis Recht auf Stadt“, die sogar zeitweilig 9000 Demonstranten gezählt haben.

Zu der Demo waren auch zahlreiche Flüchtlinge aus verschiedenen Unterkünften gekommen. Ging es doch im Vordergrund auch darum, das immer noch keine Menschenwürdigen Unterbringungen geschaffen wurden. Zu diesem Thema haben auch einige Flüchtlinge selbst auf der Demo gesprochen.

Es war eine Demonstration für Flüchtlinge und gegen die Verschärfung des Asylrechts.

Es gibt nicht zu viele Flüchtlinge, es gibt zu viele Rassisten“ dieser Satz war häufig auf der Demo zu hören.

In sofern war diese Demo auch ein klares Zeichen an Pegidioten, Nazis, AFD, Seehofers und De Maiziérs.

Gebt der Dummheit keine Chance

Refugees Welcome.

      Mittwoch, den 11. November 2015

Von Rüdiger Göbel

Er hat sich bis zuletzt für eine Verständigung mit Moskau eingesetzt

Nach Peter Scholl-Latour und Egon Bahr ist mit Helmut Schmidt Deutschlands letzter großer alter Welterklärer abgetreten, der sich der antirussischen Agenda des Mainstreams verweigert hat. Der Altkanzler hat sich bis zuletzt für eine Verständigung mit Moskau eingesetzt, die Sanktionen »dummes Zeug« und den Umgang mit der Krim »verständlich« genannt.

96 Jahre alt geworden ist Helmut Schmidt und im hohen Alter politisch klar und präzise wie wenige junge. Acht Jahre war der SPD-Politiker Bundeskanzler, der fünfte der Bundesrepublik Deutschland, von 1974 bis 1982. Vier mal so lang, seit 1983 nämlich, war er Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit, in der er immer wieder seine Meinung zur deutschen Politik kundtat.

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