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      Montag, den 11. Januar 2016
Demonstrationsspitze am Frankfurter Tor. Foto: RedGlobe
Demonstrationsspitze am Frankfurter Tor. Foto: RedGlobe

Wie traditionell an jedem zweiten Wochenende des Jahres stand Berlin auch 2016 im Zeichen des Gedenkens an den Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) waren am 15. Januar 1919 von paramilitärischen Freikorps ermordet worden.

Block der DKP auf der LL-Demo. Foto: DKP Berlin

Block der DKP auf der LL-Demo.

Foto: DKP Berlin

Zehntausende Menschen zogen den ganzen Tag über an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde an den Gräbern von Liebknecht, Luxemburg und anderen Revolutionären vorüber. An der Demonstration vom Frankfurter Tor nach Friedrichsfelde, zu der ein breites Bündnis linker Organisationen und Bewegungen aufgerufen hatte, beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 14.000 Menschen. Der Zug bot ein kämpferisches, buntes und diszipliniertes Bild, geprägt vor allem durch junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Deutlich sichtbar waren große Blöcke der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) sowie ein Antifa-Block. Viele Teilnehmer waren auch aus anderen Ländern gekommen, zu sehen waren Fahnen und Transparente unter anderem aus Österreich, Schweden, Dänemark, Katalonien, Chile, der Türkei und Kurdistan.

      Montag, den 04. Januar 2016
 

Auch 2016 findet wieder das LLL-Wochenende in Berlin statt – und die SDAJ ist wieder mit dabei!

Neben dem Aufruf findet ihr hier weitere nützliche Infos, beispielsweise das Programm des Wochenendes, Antworten auf Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Material zum Download.

Wir sehen uns beim LLL-Wochenende 2016 am 09./10. Januar in Berlin!

      Montag, den 07. Dezember 2015

Es geht nicht um Solidarität oder Menschenrechte, sondern um Rohstoffe

Deutschland zieht in den nächsten Krieg. 1 200 deutsche Soldaten werden nach Syrien entsandt. Auch dieser Krieg wird Jahre dauern. Eine Rechtsgrundlage gibt es nicht. Das ist nicht neu. Bereits die Zerschlagung Jugoslawiens und die Bombardierung Serbiens waren deutsche Kriegsverbrechen ohne Rücksicht auf Völkerrecht und Grundgesetz.

Worum geht es?

Glaubt man den herrschenden Politikern und ihren Medien, geht es bei dem Kriegseinsatz in Syrien um Solidarität mit Frankreich nach den Terroranschlägen von Paris. Tatsächlich geht es um die Verschärfung eines seit Jahren andauernden Krieges der USA und ihrer NATO-Partner, darunter Deutschland, zur Neuaufteilung des Nahen und Mittleren Ostens. Es geht, worum es bei imperialisti schen Kriegen immer geht: Um Rohstoff e, Ressourcen und Einflusssphären. Im Mittleren und Nahen Osten standen und stehen dem Zugriff durch imperialisti sche Länder unter anderem die Regierungen des Irak und Syriens entgegen. Deshalb wurden diese Länder zerschlagen, ihre Regierungen destabilisiert. Deshalb wurden Oppositionskräfte in Syrien ausgebildet, bewaffnet und finanziert und terroristische Banden wie der IS aufgebaut, denen man nun den Kampf angesagt hat.

      Sonntag, den 29. November 2015
 

21:41 Uhr

DOSB-Präsident Hörmann: Ein Tiefschlag

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), nannte das Ergebnis einen herben Tief- und Rückschlag: "Wir sind mit Hamburg aufgebrochen, um Sportdeutschland neue Perspektiven zu geben - diese Chance für die nächste Generation ist nun nicht gegeben. Unser Ziel ist es nun, Sportdeutschland ohne die Vision der Olympischen Spiele Sportdeutschland weiterzuentwicklen. Auf diesem Weg haben wir nun tendenziell mit Gegenwind anzutreten." Im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung für 2028 hielt sich Hörmann sehr zurück: "Offensichtlich passen der olympische Gedanke und Deutschland im Moment nicht zusammen."


21:21 Uhr

Neumann: "Schwer für mich zu glauben"

Hamburgs Sportsenator Michael Neumann im Interview bei NDR 90,3: "Das ist schwer für mich zu glauben, dass Hamburg Nein zu dieser Wahnsinnschance gesagt hat. Man muss das jetzt akzeptieren. Aber ich werde sicher noch in den nächsten Wochen den Kopf schütteln. Das heutige Ergebnis macht sehr nachdenklich."

21:11 Uhr

Scholz: Eine klare Entscheidung

Die Hansestadt werde sich nicht um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 bewerben, sagte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) im Rathaus. Er räumte damit die Niederlage der Olympia-Befürworter beim Referendum ein: "Das ist eine Entscheidung, die wir uns nicht gewünscht haben. Sie ist aber klar."

21:02 Uhr

Hamburg sagt Nein zu Olympia 2024

Die Hamburger haben sich gegen Olympische Spiele in Hamburg entschieden. Zwar sind fünf Prozent der Stimmen noch nicht ausgezählt, die Niederlage der Befürworter ist aber nicht mehr abzuwenden. 51,7 Prozent stimmten mit Nein.

'Quelle'':' http://www.ndr.de/sport/olympia/Ja-oder-Nein-Die-Olympia-Entscheidung-im-Live-Blog,referendum122.html

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