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      Mittwoch, den 13. Januar 2016
IS Terror in Istanbul:
Die Türkei verrennt sich in eine ungewisse Zukunft voller Gewalt

Istanbul war eine Metropole voller Lebensfreude und Vielfalt. Seit Jahren verkommt diese „Perle“ am Bosporus, durch die reaktionäre und rückwärtsgewandte Staatspolitik, zu einer Stadt der Verbote, der Angst und Gewalt.

Am Dienstagmorgen sprengte sich ein Dschihadist im Zentrum des Istanbuler Altstadtviertels Sultanahmet in die Luft. Dieser Anschlag kostete, nach bisherigen Meldungen, zehn Menschen das Leben und 15 wurden verletzt. Unter den Toten befinden sich acht deutsche Touristen, auch unter den Verletzten sind viele aus Deutschland. Unser Beileid und Mitgefühl gilt zunächst einmal den Familien und Angehörigen der Toten und Verletzten.

      Montag, den 11. Januar 2016
Demonstrationsspitze am Frankfurter Tor. Foto: RedGlobe
Demonstrationsspitze am Frankfurter Tor. Foto: RedGlobe

Wie traditionell an jedem zweiten Wochenende des Jahres stand Berlin auch 2016 im Zeichen des Gedenkens an den Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) waren am 15. Januar 1919 von paramilitärischen Freikorps ermordet worden.

Block der DKP auf der LL-Demo. Foto: DKP Berlin

Block der DKP auf der LL-Demo.

Foto: DKP Berlin

Zehntausende Menschen zogen den ganzen Tag über an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde an den Gräbern von Liebknecht, Luxemburg und anderen Revolutionären vorüber. An der Demonstration vom Frankfurter Tor nach Friedrichsfelde, zu der ein breites Bündnis linker Organisationen und Bewegungen aufgerufen hatte, beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 14.000 Menschen. Der Zug bot ein kämpferisches, buntes und diszipliniertes Bild, geprägt vor allem durch junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Deutlich sichtbar waren große Blöcke der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) sowie ein Antifa-Block. Viele Teilnehmer waren auch aus anderen Ländern gekommen, zu sehen waren Fahnen und Transparente unter anderem aus Österreich, Schweden, Dänemark, Katalonien, Chile, der Türkei und Kurdistan.

      Montag, den 04. Januar 2016
 

Auch 2016 findet wieder das LLL-Wochenende in Berlin statt – und die SDAJ ist wieder mit dabei!

Neben dem Aufruf findet ihr hier weitere nützliche Infos, beispielsweise das Programm des Wochenendes, Antworten auf Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Material zum Download.

Wir sehen uns beim LLL-Wochenende 2016 am 09./10. Januar in Berlin!

      Montag, den 07. Dezember 2015

Es geht nicht um Solidarität oder Menschenrechte, sondern um Rohstoffe

Deutschland zieht in den nächsten Krieg. 1 200 deutsche Soldaten werden nach Syrien entsandt. Auch dieser Krieg wird Jahre dauern. Eine Rechtsgrundlage gibt es nicht. Das ist nicht neu. Bereits die Zerschlagung Jugoslawiens und die Bombardierung Serbiens waren deutsche Kriegsverbrechen ohne Rücksicht auf Völkerrecht und Grundgesetz.

Worum geht es?

Glaubt man den herrschenden Politikern und ihren Medien, geht es bei dem Kriegseinsatz in Syrien um Solidarität mit Frankreich nach den Terroranschlägen von Paris. Tatsächlich geht es um die Verschärfung eines seit Jahren andauernden Krieges der USA und ihrer NATO-Partner, darunter Deutschland, zur Neuaufteilung des Nahen und Mittleren Ostens. Es geht, worum es bei imperialisti schen Kriegen immer geht: Um Rohstoff e, Ressourcen und Einflusssphären. Im Mittleren und Nahen Osten standen und stehen dem Zugriff durch imperialisti sche Länder unter anderem die Regierungen des Irak und Syriens entgegen. Deshalb wurden diese Länder zerschlagen, ihre Regierungen destabilisiert. Deshalb wurden Oppositionskräfte in Syrien ausgebildet, bewaffnet und finanziert und terroristische Banden wie der IS aufgebaut, denen man nun den Kampf angesagt hat.

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