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      Samstag, den 26. September 2015

Versprechen und Vorschläge

Am Infostand in Athen: Auf Solidaritätsreise mit KNE und SDAJ.
Wir sitzen am Eingang eines Athener Wahllokals. Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) ist hier gut verankert, 12 Prozent der Stimmen bekam sie bei der letzten Wahl in diesem Bezirk. „Natürlich, weil wir aktiv sind“, sagt eine Genossin der Kommunistischen Jugend (KNE) dazu, „die andern sieht man nicht am Arbeitsplatz, nie, wenn es ein Problem zu lösen gibt. Die tauchen nur auf, wenn Wahlen stattfinden.“ Vor dem Eingang stehen die Infostände der verschiedenen Parteien, auch hier ist die KKE am stärksten vertreten.
      Dienstag, den 22. September 2015

Hat sich das VW-Management bei seiner betrügerischen Manipulation von Dieselfahrzeugen irrational und dumm verhalten, wie deutsche Zeitungskommentatoren meinen? Sie kennen die Mentalität von Kapitalisten nicht.

Schönen Gruß von Karl Marx an Martin Winterkorn:

„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ [Karl Marx, Das Kapitel, Band I, 24. Kapitel (zitiert den Engländer J. Dunning, I.c.p. 35, 36)]

      Sonntag, den 20. September 2015
Die Mitgliederversammlung der Deutschen Kommunistischen Partei Hamburg erklärt ihre Solidarität mit den Roma-Flüchtlingen, die zur Zeit im Michel gegen ihre Abschiebung protestieren.

In Deutschland ist die Lage der Roma durch eine doppelte Diskriminierung gekennzeichnet: wie bei allen Balkanflüchtlingen hat der Jugoslawienkrieg ihre Lebensgrundlagen zerstört. Darüber hinaus sind sie besonders rassistischer Verfolgung ausgesetzt.

Angesichts des Bemühens des deutschen Faschismus, Roma und Sinti auszurotten, hat Deutschland die besondere Verpflichtung, Roma nicht nur nicht abzuschieben, sondern ihnen Asyl zu gewährleisten.

 

Hamburg, den 19. September 2015, DKP Hamburg

 

Aktualisierte Informationen zur Besetzung des Michels

      Sonntag, den 20. September 2015
Es gibt viel Unsinn, der über den Hamburger Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli verbreitet werden könnte. Aber dass er und seine Anhänger kein Herz für Flüchtlinge hätten und sich nicht gegen Rassismus engagieren würden, gehört sicherlich nicht dazu. Und doch meinte »Bild«-Chef Kai Diekmann am heutigen Mittwoch, den Kultverein anpinkeln zu müssen. »Darüber wird sich die AfD freuen: Beim FC St. Pauli sind Refugees not welcome« und »Kein Herz für Flüchtlinge: Schade eigentlich, FC St. Pauli! St. Pauli boykottiert ›WIR HELFEN‹« verbreitete er über den Internetdienst Twitter.
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