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      Donnerstag, den 03. September 2015

„Sieht schick aus!“ Ist „schick“ ein Attribut für eine Zeitung, die progressive Inhalte verbreiten will, die zur Mobilisierung beitragen will – für die Wochenzeitung der DKP, für „unsere zeit“?

 Seit 1. September, zum Weltfriedenstag, werden die neuen Webseiten unserer Zeitung unter www.unsere-zeit.de erreichbar sein. Und ich finde, sie sehen „schick“ aus. Leichtfüßig, angenehm, klar. „Form follows function“, in der Bauhaus-Interpretation: Den LeserInnen die Inhalte nahebringen, den Inhalten auf ihrem Weg helfen, Lesefreude bereiten – kurzum „schick sein“, nicht trotz, sondern wegen der Inhalte. Nur „schick sein“ wäre Form ohne Funktion.

      Sonntag, den 30. August 2015

TTIP Verrückt, verrückter, Moorburg

Die Wochenzeitung DIE ZEIT amüsiert sich in ihrer Online-Ausgabe über die anscheinend widersprüchliche Haltung der EU zu internationalen Investitionsschutz-Abkommen. Zurzeit werden diese unter den Namen TTIP und CETA diskutiert, im Energiesektor gelten sie aber schon seit vielen Jahren. Die Bergedorfer Utsichten berichteten in ihrer Ausgabe vom Januar 2015 (Seite 4) über eine Klage des Energie-Konzerns Vattenfall gegen die Bundesrepublik Deutschlands vor einem privaten Schiedsgericht wegen ausgefallener Profite durch die Stilllegung des AKW Krümmel.  

      Mittwoch, den 26. August 2015

Diese Feststellung des französischen Historikers und sozialistischen Politikers Jean Jaurès bestätigt sich angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise wieder einmal dramatisch. Im Kampf um Absatzmärkte, billige Arbeitskräfte und Rohstoffe haben die Monopole und ihr politisches Personal ihren aggressiven außenpolitischen Kurs weiter verschärft. Wer sich der Integration in den kapitalistischen Weltmarkt widersetzt, wird bedroht oder real mit Krieg überzogen.

Große Teile Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens stehen in Flammen. Dafür trägt die sogenannten westliche Welt, also nicht zuletzt die EU und damit auch Deutschland ein hohes Maß an Verantwortung. Sie liefern die Waffen für diese Kriege. Sie haben im Irak, in Libyen, Afghanistan und anderswo Länder in Unkontrollierbarkeit und Massenelend hinterlassen. Sie stützten jahrelang das Assad-Regime in Syrien, um danach umzuschwenken und eine Opposition zu bewaffnen, aus der auch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hervorging.  

Die DKP Hamburg ruft auf zur Teilnahme an der Friedensdemonstration am 1. September um 17 Uhr am Kriegsklotz am Dammtor. 

      Sonntag, den 16. August 2015

Fernsehnachrichten und Zeitungen sind voll von Berichten über Flüchtlinge, die aus Syrien, Afghanistan, Nordafrika, Somalia, Eritrea und anderen Regionen der Welt nach Europa, Deutschland und auch nach Hamburg. Oft ist von gefährlichen Fluchtwegen und Schlepperbanden die Rede, aber so gut wie nie über die Gründe der Flucht.

Dabei sind es im Wesentlichen nur zwei Gründe, die Hundertausende von Menschen bewegen, ihre Heimat zu verlassen: zum einen Krieg und Zerstörung, zum anderen wirtschaftliche Not und Hunger. In beiden Fällen trägt die sogenannten westliche Welt, also nicht zuletzt die EU und damit auch Deutschland ein hohes Maß an Verantwortung.

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