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      Samstag, den 01. März 2014

Ein weiteres Land ist den Imperialisten zum Opfer gefallen …“ so begann der Aufruf zur Kundgebung vor dem ukrainischen Konsulat morgens um 11 am 1.3. Sie richtete sich gegen den Putsch in der Ukraine, der mit massiver Unterstützung der Imperialisten aus EU und USA durchgeführt worden war. Allen voran setzt das deutsche Monopolkapital darauf seinen Einfluss in Osteuropa auszubauen. Dass ihm dabei jedes Mittel recht ist, zeigt die Zusammenarbeit mit offenen Faschisten, die in der Ukraine Gewalt und Terror verbreiten. Der Staatsstreich richtet sich einerseits gegen die russische Konkurrenz der westlichen Imperialisten, aber auch gegen die ukrainische Arbeiterbewegung. In den letzten Tagen haben uns erschreckende Meldungen über die Verfolgung von KommunistInnen und GewerkschafterInnen aus der Ukraine erreicht. Wir haben am Samstag ein Zeichen der Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in der Ukraine gesetzt.

Aufgerufen hatten neben der SDAJ die DKP Hamburg, die DIDF-Jugend Hamburg und das Kuratorium der Gedenkstätte Ernst Thälmann. Auch andere Organisationen schlossen sich dem sehr kurzfristig organisierten Aufruf an und mobilisierten in antifaschistischer Eintracht.

      Donnerstag, den 27. Februar 2014

Gegen den Putsch in der Ukraine!

Den Imperialisten ist ein weiteres Land zum Opfer gefallen. Unter massiver finanzieller und ideologischer Hilfe des Kapitals in den Ländern des imperialistische Bündnisses EU, allen Voran des deutschen Imperialismus putschten sich unter Nutzung extrem gewalttätiger Mittel die Faschisten im Bündnis mit den Handlangern des deutschen Kapitals an die Macht. Wenn diesen Kollaborateuren die bürgerliche Demokratie im Wege steht, wird sie beseitigt. Mit der bürgerlichen Demokratie fiel auch die kommunistische Partei der Ukraine den Faschisten und ihren Freunden zum Opfer. Ihre Parteibüros wurden angegriffen und teilweise zerstört, der Antrag auf ihr Verbot ist gestellt worden, auch wenn bis zur Stunde noch nicht klar ist, wie die Entscheidung des EU-IWF-Hörigen und bereits ermächtigten „Parlaments“ denn aussieht. Bereits vorher machten sie klar, wohin ihre Reise ging: die Zerstörung von Lenin-Denkmälern, die Angriffe auf Gewerkschaftshäuser und die Zerstörung von Statuen aus der Zeit der Sowjetunion.

      Sonntag, den 09. Februar 2014

Das die US-Diplomatin Nuland die Wahrheit so gelassen auspricht erstaunt uns doch ein wenig, gänzlich unverständlich, ist die aber die Aufregung darüber, dass, ein über ein unverschlüsseltes Handy geführtes Gespräch abgehört, mitgeschnitten und bei youtube veröffentlicht wird, empfahl doch die NSA kürzlich der Bundeskanzlerin dieses besser zu lassen. Wir wollen das Zitat allerdings auch nicht aus dem Zusammenhang reißen. In dem Gespräch geht es um die unterschiedlichen geostrategischen Überlegungen der USA und der EU zur Ukraine. Dazu aus der Erklärung von Pjotr Simonenko, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und Leiter der Fraktion der Kommunisten in der Obersten Rada :

      Samstag, den 08. Februar 2014

Unser Genosse

Benno Wormbs

ist tot

Als junger Westberliner FDJler besuchte er die Arbeiter und Bauern Fakultät. Danach ging er als Seemann auf hohe See und war bis Ende der 80er Jahre in der Betriebsgruppe Seeleute der DKP in Hamburg organisiert. Als Kommunist bekam er in den Häfen der USA keine Erlaubnis, das Schiff zu verlassen. Auf seine Frage antwortete man ihm, er sei „a little bit red“. Nach seinem Abschied von der Seefahrt war Benno der zuverlässige Organisator unserer Parteigruppe, engagierte sich in der VVN und war im Vorstand der Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg, deren finanzielles Überleben er als Kassierer mit organisierte. Benno war, wie wir wissen, nicht nur ein kleines bischen rot, sondern aus tiefstem Herzen ein überzeugter Kommunist, der für Frieden, Antifaschismus und soziale Gerechtigkeit eintrat.

Wir haben einen Freund und Mitstreiter verloren.

Wohngebietsgruppe Groß Borstel-Eppendorf–Alsterdorf

Bezirksvorstand der DKP Hamburg

Gedenkstätte Ernst Thälmann

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