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      Dienstag, den 11. Juni 2013

Eine Veranstaltung zur 30 Stunden Woche im Hamburger Gewerkschaftshaus

Ein Unterstützerkreis aus Ver.di-Fachgruppen, DGB-Harburg, VKL Honeywell (IG BCE) und der Arbeitsgruppe Betrieb und Gewerkschaft (Die Linke) hatte am 7. Juni unter dem Motto „30 Stundenwoche fordern – Ohne Arbeitszeitverkürzung nie wieder Vollbeschäftigung“ zu einer Veranstaltung in das Hamburger Gewerkschaftshaus eingeladen. Vortragender Gast in dem übervollen Saal, war an diesem Abend Prof. Mohssen Massarat. Der ehemalige Politik und Wirtschaftsprofessor, der seit 2002 dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac-Deutschland angehört, ist Mitorganisator eines offenen Briefes, den unter dem oben genannten Motto über 100 Menschen aus Betrieben, Wissenschaft, Gewerkschaften und Kirchen unterschrieben haben.

      Freitag, den 07. Juni 2013

Die Proteste gegen die Abholzung von Bäumen im Gezi-Park nahe des Taksim-Platzes im Istanbuler Stadttteil Besiktas sind längst zu einem Ereignis geworden, das die Anliegen der Protestierenden in jeder Hinsicht überholt hat. Nach tausenden Verletzten und zwei Toten sowie mehr als 1 500 Verhaftungen durch die Ausschreitungen seitens des türkischen Polizeiapparats ist die Bewegung zu einer landesweiten Massendemonstration gegen die undemokratischen Verhältisse geworden. Die AKP-Regierung setzt inzwischen fast jedes Mittel ein um die Rechte der Volksbewegung einzuschränken. Tränengas und Terror gegen friedliche Menschen dienen nicht der Lösung der Probleme rund um den Taksim-Platz – es ist dies auch nicht ihr Ziel. In Wirklichkeit kämpft die AKP um ihr politisches Überleben, angesichts der nicht gelösten Konflikte mit dem kurdischen Volk, der Demokratiedefizite im ganzen Land und der gesellschaftlichen Missstände. Nachdem sie ihr Heil in der Flucht in den Islamismus gesucht hat und ein großosmanisches Reich zur Ablenkung von den Problemen in Sicht stellen wollte, sieht sie sich nun mit den Menschen konfrontiert, die sich nicht länger gängeln lassen wollen. Auch die Kommunistische Partei der Türkei ist sowohl Teil der Protestbewegung als auch verschärftes Ziel der Repression der Staatsorgane. Auf ihre Büros haben Polizeiüberfälle stattgefunden, zahlreiche Mitglieder wurden verletzt und verhaftet. Die Deutsche Kommunistische Partei solidarisiert sich mit den Menschen, die in Istanbul sowie anderen türkischen, kurdischen und europäischen Städten gegen die Repression durch den türkischen Staat protestieren! Die Bundesregierung muss ihren nachdrücklichen Protest erklären und der Erdogan-Regierung jede Unterstützung entziehen! Wir machen uns die Forderungen zu eigen, die die TKP formuliert hat und die im Einklang mit den hunderttausenden Demonstrierenden stehen:

  1. Die Regierung muss sofort den Stopp der Bau- bzw. der Abrisspläne für den Gezi-Park und das Atatürk-Kulturzentrum verkünden.
  2. Alle festgenommenen Aktivisten müssen sofort und ohne Auflagen freigelassen werden!
  3. Die Ereignisse müssen durch Kommissionen der Anwaltskammer überprüft und die Amtsträger, die sich gegen das Volk schuldig gemacht haben, müssen sofort ihrer Ämter enthoben werden.
  4. Alle Versuche, das Informationsrecht des Volkes einzuschränken, müssen sofort unterlassen werden.
  5. Alle Versammlungs- und Demonstrationsverbote und Einschränkungen müssen beseitigt werden.
  6. Die Hindernisse, die die freie und uneingeschränkte politische Mitwirkung des Volkes einschränken, und alle antidemokratischen Bestimmungen des Parteiengesetzes müssen sofort abgeschafft werden.
  7. Alle Bestrebungen, dem Volk eine einheitliche Lebensart vorzuschreiben, müssen sofort gestoppt werden.

Deutsche Kommunistische Partei

mehr zum Thema: Yeter! Es reicht!

      Sonntag, den 02. Juni 2013

Das war der St. Pauli Marathon 2013

Auf der Schwanenwik-Grillwiese an der Aussenalster, fand am 2.Juni ein ganz besonderes Sportereignis statt. Der FC St.Pauli veranstaltete bereits zum zweiten mal den Marathon Sankt Pauli läuft gegen Rechts. Die Einnahmen und Spenden des von mehr als Dreißig Initiativen, Vereinen,Gewerkschaften, Gruppen und Parteien unterstützten Marathons, gehen an das Hamburger Bündnis gegen Rechts.

      Mittwoch, den 22. Mai 2013

 

Vorbei ist das Pfingstcamp 2013. Die SDAJ zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf. „Mit gut 100 Teilnehmenden haben wir unser Vorhaben, ein politisches cooles Camp für Jugendliche aus dem gesamten Norden auf die Beine zu stellen, erfolgreich umsetzen können“ sagt ihr Sprecher.

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