Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde

Hier finden Sie alles aus unserem Webangebot, was auf den aktuellen Seiten nicht verzeichnet ist.

 

<div id="news">

Seite 58 von 71
      Dienstag, den 23. April 2013

Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Für die 30-Stunden-Woche - Für ein neues Normalarbeitsverhältnis! Mit einer radikalen Arbeitszeit- verkürzung bei vollem Lohn- und Per- sonalausgleich kann die Massenar- beitslosigkeit und soziale Verelendung großer Teile der Bevölkerung aktiv beendet, beziehungsweise verhindert werden. Diese kann nicht allein Sache von Tarifpolitik sein, sondern muss zudem Gegenstand eines gesellschaftlichen Kampfes um gesetzliche (Arbeitszeit- gesetz) und tarifvertragliche Regelun- gen sein. Die Überzeugung der Men- schen in Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen für dieses Ziel zu kämpfen ist die Voraussetzung für einen Erfolg. Erreicht werden soll durch die Einführung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Mehr in den Bergedorfer Utsichten

Der 1. Mai in Bergedorf

10 Uhr Demonstration Start: Lohbrügger Markt Mit der Gruppe „Sambawelle“ aus Bergedorf

11 Uhr Kundgebung

Redner:

  • Klaus Bullan, Vorsitzender GEW Hamburg
  • Ernst Heilmann, Ortsvorsitzender DGB Bergedorf
  • Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter
  • Kurzbeiträge von den Bürgerinitiativen „Frackingfreies Hamburg“ und „Unser Wasser“ Umrahmt von der Band „Rock die Straße“
      Samstag, den 20. April 2013

Krieg löst keine Probleme, Krieg und Aufrüstung sind das Problem

Sofortiger und vollständiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan! Alle Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden! Kein Einsatz der Bundeswehr im Innern!
Keine Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegen in Syrien oder gegen den Iran! Stattdessen: Einsatz der Bundesregierung für Verhandlungslösungen und einen atomwaffenfreien Nahen Osten!
▶ Keine Modernisierung der in Europa lagernden Atomwaffen, sondern deren Abzug und Verschrottung!
▶ Verbot aller Rüstungsexporte! Umstellung von Rüstungs- auf zivile Produktion! Abrüstung statt Sozialabbau!
▶ Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland und Europa! Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl!

      Samstag, den 20. April 2013

Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Samstag 20.04.2013 auf der Demo gegen Nazis und Rassismus, die von Steilshoop durch Bramfeld zu dem Marktplatz Herthastraße führte.

Die Demo, die schon traditionell jedes Jahr am 20. April stattfindet, weil es an diesem Tag in der Vergangenheit immer wieder zu Aktivitäten von Neofaschisten im Stadtteil gekommen ist, wurde von einem breiten Bündnis von Jugendorganisationen organisiert (Junge Union, Junge Liberale, Jusos, Grüne Jugend, DGB Jugend und Piraten-Jugend). Bei der Demo mit dabei waren natürlich auch DKP und SDAJ mit Fahne und Transparent. Wie wichtig solch eine Demo ist, zeigt auch ein Angriff von Neonazis auf Jusos, die für die Demo Flugblätter verteilt haben. Manchmal ist eben auch ein ganz breites Bündnis von Schwarz bis Rot notwendig, um den Faschisten entgegenzutreten, auch wenn man z.B. bei dem Zusammenhang von Kapitalismus und Faschismus verschiedener Meinung ist. Wie dem auch sei, die DKP und die SDAJ sind im nächsten Jahr auch wieder dabei.

      Freitag, den 19. April 2013

Besuch in der Jenfelder Otto-Hahn-Schule. Die Wandsbeker SPD-Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz erklärte den anwesenden Elfklässlern die Aufgaben der Politikerinnen und Politiker. „Sie sind verantwortlich für das gute Zusammenleben verschiedener Lebensentwürfe und auch dafür, dass die Menschen einigermaßen zurechtkommen im Leben“. Nun ist es aber so, das durch die Einführung von Hartz IV seitens eines SPD-Kanzlers viele Menschen noch nicht einmal einigermaßen zurechtkommen.

Jeder dritte Hartz IV - Bezieher in Deutschland ist nach einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen ein sogenannter Aufstocker. Das sind Menschen, die trotz Arbeit von ihrem Lohn nicht Leben können, und auf Arbeitslosengeld II und Sozialgeld angewiesen sind (Im Jahresdurchschnitt 2012 / 6,1 Millionen Menschen).

Auch die Statistik für Wandsbek zeigt im Juni 2012 , 13 789 Menschen ohne Arbeit an. Die Zahl der Hartz IV Bezieherinnen und Bezieher in Wandsbek lag im März 2012 bei 38 151 (unter 15 Jährige in Mindestsicherung / 11 224). An dieser Armut per Gesetz hält die SPD bis Heute fest. Eingeladen wurde die SPD- Politikerin von der Medieninitiative „Du hast die Macht“, die den Schülern die Politik näher bringen soll. So ein Initiativenname verbreitet Illusionen, in Zeiten, in denen Sozialprojekte unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden, während die Banken Millionenbeträge bekommen (Auch von der SPD mitgetragen). Im Kapitalismus hat halt das Kapital die Macht, was nicht so bleiben muss. Diesbezüglich kann man allerdings einmal die Machtfrage stellen. Das meint Frau Özoguz aber bestimmt nicht.

(Die Zahlen für Wandsbek sind dem Statistischen Amt Nord entnommen)

</div>