Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde

Hier finden Sie alles aus unserem Webangebot, was auf den aktuellen Seiten nicht verzeichnet ist.

 

<div id="news">

Seite 66 von 71
      Montag, den 22. Oktober 2012

Im geostrategischen Konkurrenzkampf um Rohstoffe und Handelswege erleben wir einen Rückfall in die Zeit der Kolonialkriege. NATO und EU sind seit den 90zigern dabei, ihnen genehmen politischen Gruppen in immer mehr Ländern Asiens und Afrikas an die Macht zu bomben! Die völlig zerstörten Länder sind dann, Spielbälle in den Händen der Großkonzerne. Wie im Irak oder in Libyen, wo sie jetzt z. B. die vormals verstaatlichten Ölkonzerne unter sich aufteilen.

In Syrien wird jetzt dafür der Bürgerkrieg angeheizt, wobei terroristische Kräfte logistisch und mit Waffen im Kampf gegen die Regierung unterstützt, hier insbesondere durch das NATO-Land Türkei, welches übrigens Hauptabnehmer für deutsche Rüstungsexporte ist.

      Montag, den 22. Oktober 2012
Wir können feststellen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Nachdem der vierte Armuts- und Reichtumsbericht noch vor der kommenden Abstimmung im Kabinett im November diesen Jahres in die Öffentlichkeit lanciert wurde, hat sich relativ schnell das Bündnis UMfairTEILEN gebildet. Auch wir in Hamburg haben an der Menschenkette von den Banken zum Hamburger Rathaus teilgenommen und die Forderung nach einer Millionärsabgabe von 75 Prozent auf alle Vermögen über einer Millionen Euro und eine ständige Vermögensteuer unterstützt.
      Montag, den 22. Oktober 2012
Rund 420.000 Hamburger Haushalte (= 42%) haben so wenig Einkommen, dass sie Anspruch auf eine geförderte Wohnung mit 5,90 €/qm Einstiegsmiete haben. Aber nur der kleinste Teil der Anspruchsberechtigten hat die Chance, eine solche Wohnung zu erhalten. Denn es gibt nur noch knapp 100.000 Sozial- und 170.000 andere Wohnungen, deren Miete unter 6,- €/qm liegt.
      Montag, den 22. Oktober 2012
In der öffentlichen Debatte wird so getan, als sei die unübersehbar heranrückende Altersarmut ein Naturereignis. Immer mehr Menschen können im Alter von ihren Einkünften allein nicht oder nur unter großen Entbehrungen leben. Die Zahl der Betroffenen wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Sind derzeit bundesweit 2,5 Prozent der über 65-Jährigen auf Grundsicherung angewiesen, werden es bis zum Jahr 2025 mehr als zehn Prozent sein. In Hamburg sind heute schon fast 6% (also rd. 20.000 Menschen) der über 64-Jährigen auf Grundsicherungsleistungen angewiesen, 6% mehr als ein Jahr zuvor, 29% Steigerung gegenüber 2006.
</div>