Hier findet ihr Personen des Antifaschistischen Widerstands und  Artikel zum Anitifaschistischem Kampf, der auch noch nach mehr als 70 Jahren  seit der Befreiung vom Faschismus nötig ist

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      Mittwoch, den 20. April 2016

 

Steffen Kastner

RotFuchs

 

Etkar André auf einer DDR-Briefmarke

* 17. Januar 1894 in Aachen;

† 4. November 1936 in Hamburg

Foto gemeinfrei

Als am 4. November 1936 das faschistische Henkerbeil auf Etkar André niedersauste, endete ein Menschenleben, das ganz im Dienst der Sache der Arbeiterklasse gestanden hatte.

Etkar André, 1894 in Aachen geboren und nach dem frühzeitigen Verlust seiner Eltern bei Verwandten in Liège (Lüttich) erzogen, schloß sich 1909 einer Kindergruppe der belgischen Sozialdemokratie an. Hier und bei den „Jungen Sozialistischen Garden“ wurde sein politisches Denken geformt, fand er zum Klassenstandpunkt.

Nach dem Ersten Weltkrieg trat er der SPD und dem Transportarbeiterverband bei. 1923 erfolgte sein Übertritt zur KPD. Er gehörte zu den Mitbegründern des Rotfrontkämpferbundes „Wasserkante“ und wurde dessen Leiter. Der Hafenarbeiter Etkar André war neben Ernst Thälmann der prominenteste Arbeiterführer in Norddeutschland. Er kannte die Sorgen der Unterdrückten und Ausgebeuteten, die ihn 1932 gemeinsam mit Thälmann in die Hamburger Bürgerschaft wählten.

      Donnerstag, den 21. April 2016

Fiete Schulze

* 21. Oktober 1894 in Schiffbek

† 6. Juni 1935 Hamburg

Am 6.Juni 1935 wurde Fritz Karl Franz Schulze - besser bekannt als Fiete - im Untersuchungsgs im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis in Hamburg durch die faschistische Justiz hingerichtet. Die weltweiten Proteste und Solidaritätsbewegungen konnten den Justizmord an dem Hamburger Antifaschisten und Kommunisten nicht verhindern.

Fiete hatte sich schon in früher Jugend in Gewerkschaft und Partei für die Rechte der arbeitenden Klasse organisiert, und diesem Kampf blieb er sein ganzes Leben lang treu.

      Sonntag, den 02. August 2015

Rede zum Gedenken an den Altonaer Blutsonntag und die von der faschistischen Justiz gemordeten Bruno Tesch, August Lütgens, Karl Wolff und Walter Möller

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

wir feiern dieses Jahr das 70. Jahr der Befreiung von Faschismus und Krieg. Und wir gedenken hier 4 Menschen, die Teil der Widerstandsbewegung waren, Teil der weltweiten Bewegung, die es schließlich am 8. Mai 1945 schaffte, den Faschismus zu besiegen.

Deswegen sind Brundo Tesch, Karl Wolff, Walter Möller und August Lütgens für jetzt und immer: Vier von uns!