Sonntag, den 25. Juni 2017   

Hier findet ihr Personen des Antifaschistischen Widerstands und  Artikel zum Anitifaschistischem Kampf, der auch noch nach mehr als 70 Jahren  seit der Befreiung vom Faschismus nötig ist

«   Seite 2 von 5   »

DKP-Hamburg startet ins Neue Jahr
Kategorie: AntifaArchiv

Erich Schaffner u. Erika Krapp Bild NN © DKP-Hamburg

Für den bürgerlichen Block ist ein "weiter so" beschlossene Sache. Weiter so mit Kriegspolitik, sozialer Kälte und Umverteilung von Unten nach Oben. Die DKP-Hamburg hat auf ihrer Jahresauftaktveranstaltung die Fortsetzung des widerstands gegen diese Politik bekräftigt.

 

Ernst Henning
Kategorie: AntifaArchiv

* 22. Oktober 1892 in Magdeburg;

† 14. März 1931 in Hamburg

© DKP-Hamburg

In der Nacht vom 14. auf den 15. März 1931, wurde der Bergedorfer Kommunist und Bürgerschaftsabgeordnete Ernst Henning von den drei Nazis Höcklmeyer, Jansen und Bammel im Bus an der Haltstelle Fünfhausen ermordet. Ernst Henning wurde am 12. Oktober 1892 in Magdeburg geboren. Er war wie sein Vater Sozialdemokrat. Er lernte Former in der Motorenfabrik Jastram. Die Arbeiter von Jastram wählten ihn zum Betriebsratsvorsitzenden. 1917 trat er zur USPD (Unabhängige Sozialdemokratie) und 1919 zur KPD über. 1928 wurde Ernst Henning in die Hamburger Bürgerschaft gewählt. Als Abgeordneter des Hamburger Stadtparlaments setzte er sich insbesondere für die Belange der Gemüsebauern in den Vier- landen und den Marschlanden ein, u.a. für. für die Verstaatlichung der Landschulen, Kredite für Treibhäuser, Hilfe für die Opfer der Hagelkatastrophe (1929), Verbesse- rung der Verkehrsverbindungen. Als am 23. November 1930 eine Sturmflut die Dei- che des Schleusengrabens brach, setzte sich Ernst Henning für unbürokratische Sofortmaßnahmen für die Nettelnburger Siedler ein.
Ernst Thälmann
Kategorie: AntifaArchiv

 Ernst Thälmann

* 16. April 1886 in Hamburg;

† 18. August 1944 im KZ Buchenwald

© GET-Hamburg

Das persönliche Leben Thälmanns und seiner Familie ist eng mit Hamburg verbunden – was das politische und wirtschaftliche Establishment der Stadt aber am liebsten vergessen und verschweigen würde. Er wurde hier geboren, ging hier zur Schule, lebte hier mit seiner Frau und seiner Tochter. Von 1919 bis 1933 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an.

Ernst Thälmanns politisches Leben und Wirken ist untrennbar mit der Geschichte der revolutionären deutschen Arbeiterbewegung verbunden, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts von größten Hoffnungen, großen Erfolgen und verheerenden Niederlagen gekennzeichnet war.

Als einfacher Arbeiter wurde er Mitglied der Gewerkschaften und der SPD im wilhelminischen Kaiserreich. Die Hoffnungen auf einen sozialdemokratischen Volksstaat zerstoben in der Zustimmung zu den Kriegskrediten und in der Burgfriedenspolitik der SPD-Führung im ersten Weltkrieg. Thälmann zog die Konsequenzen und verließ zusammen mit tausenden Anderen die SPD und schloss sich der USPD an.



Klick mich