Sonntag, den 23. November 2014   

Willkommen bei der DKP - Hamburg

Dienstag, den 18. November 2014
Kategorie: General

Gut so! Volksbegehren für 9-jähriges Gymnasium gescheitert 

In der letzten Ausgabe der „Hamburger Utsichten“ hatten wir dazu aufgerufen, das Volksbegehren nach Einführung eines 9-jährigen Gymnasiums nicht zu unterschreiben. Nach unserer Meinung ging es den Initiatoren des Volksbegehrens in erster Linie nicht um bessere Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler, sondern um die Sicherung der Vorteile einer Gruppe von Gymnasiasten gegenüber der großen Zahl der Schülerinnen und Schüler an den Stadtteilschulen.,

 Wir begrüßen es deshalb sehr, dass die Initiative die erforderliche Unterstützung in der Bevölkerung nicht erreicht hat. Statt der notwendigen 69.000 haben nur rd. 45.000 Hamburgerinnen und Hamburger das Volksbegehren unterschrieben. Offenbar waren viele Menschen in Hamburg genau wie wir skeptisch, dass die Wiedereinführung des 9-jährigen Gymnasiums ein richtiger Schritt zur Lösung der Probleme im Hamburger Bildungswesen ist.

Sonntag, den 16. November 2014
Kategorie: General
 

Ein Dokumentarfilm über einen beidseitig spastisch gelähmten jungen Mann in Kuba. Protagonist Jorgito Jérez kommt zur Vorstellung des von ihm handelnden Streifens nach Deutschland

Die Kraft der Schwachen / Dokumentarfilm Kuba/BRD 2014

50 Minuten, Spanisch mit dt. Untertiteln  

Filmemacher: Tobias Kriele Kamera: Martin Broschwitz  

Dienstag, den 25.11.2014, 19:30 Uhr, Savoy Filmtheater, Steindamm 54,

Es lädt ein: Hamburger Bündnis für die Freiheit der 5, Eintritt: 8 € / 6 €  

Mittwoch, den 12. November 2014
Kategorie: General

Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen bei der Deutschen Bahn

 Der Lokführerstreik ist (vorerst) zu Ende.

Ja, es war in den letzten Tagen unbequem oder gar fast unmöglich mit der Bahn das gewünschte Ziel zu erreichen. Manche Unbequemlichkeiten mussten in Kauf genommen werden. Dennoch, die GdL streikte auch für unsere Interessen, für das Recht, die tariflichen Arbeitsbedingungen auch mittels Streik durchzusetzen.

 Obwohl das Arbeitsgericht und das Landesarbeitsgericht die Rechtmäßigkeit des Streiks festgestellt haben, geht die Hetze gegen die Kolleginnen und Kollegen weiter. Die Konzern-Medien und selbst öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalten behaupten weiterhin, dass die Lokomotivführer ihr Streikrecht „missbrauchen“. Streiks sollen nur legitim sein, wenn sie keinen ernsthaften Schaden anrichten. Aber nur dadurch kann Druck auf den Arbeitgeber ausgeübt werden. Ein Streik, der nichts bewirkt, ist sinnlos und kann zu keinem Erfolg führen.

Mittwoch, den 12. November 2014
Kategorie: General

Man hätte die Demo am 11. November auch für die Love-Parade halten können, aber selbst die laute Popmusik drehte sich ums Thema, ob Donna Summers "She works hard for the Money" oder ABBA's "Money, Money, Money". Mit eben dieser Musik und roten Laternen zogen am Dienstagabend etwa 500 Menschen vom Jungfernstieg über den Gänsemarkt zur Uni. Ein Bündnis aus LandesAstenKonferenz, GEW, Suchthilfe Hamburg, Ver.di, Attac und Bündnis gegen Rotstift hatte zu der Demo aufgerufen. Die Schuldenbremse, ein vom Senat selbstgemachtes Argument für Kürzungen bei der Bildung, bei der Daseinsvorsorge, bei der Kultur, bei der Gesundheit, bei der Mobilität, beim Wohnen und und und......war auch Thema der Rede von Sigi Fries (Verdi), sie wies noch einmal darauf hin, das in Hamburg jedes fünfte Kind arm sei, während sich der Senat mal eben die Olympiabewerbung 50 Millionen Euro kosten lasse. Auch der Druck auf die Mitarbeiter bei den sozialen Diensten wird immer großer. Und das immer wieder angeführte Argument "Es ist kein Geld da" klingt schon wie eine Verhöhnung, angesichts der 42.000 Millionäre und elf Milliadäre, die in Hamburg ansässig sind. Sozialpartnerschaft ist Illusion und kann den Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit nicht überdecken. Man muß das bloß erkennen. "Bringen wir Licht ins Dunkel. Wir sind die Alternative zur Alternativlosigkeit", so das Motto der Demo am Dienstagabend.

Freitag, den 10. Oktober 2014
Kategorie: General

In der Nacht auf den 8.Oktober hat ein gewalttätiger Angriff von Islamisten auf unsere kurdischen Freundinnen und Freunde stattgefunden, die für eine wirksame Verteidigung der kurdischen Stadt Kobane demonstrierten.

Die Schlagzeilen der letzten Tage wie „Hamburger Kurden und Salafisten prügeln sich“ (NDR, nTV, MoPo, Abendblatt) geben in keiner Weise das wieder, was sich am Dienstagabend am Steindamm in St.Georg zugetragen hat.