Dienstag, den 27. September 2016   

Willkommen bei der DKP - Hamburg


Dienstag, den 09. August 2016
Kategorie: Hamburg-Frontpage

Aufruf zur Demonstration am 08.10.2016 in Berlin
bitte unterzeichnen: Die Waffen nieder!!!

Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau

Bundesausschuss Friedensratschlag

Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße.

Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Mali. Der Krieg in der Ukraine ist nicht gestoppt. Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, NATO-Mitgliedstaaten und deren Verbündete beteiligt, fast immer auch direkt oder indirekt die Bundesrepublik.

Montag, den 08. August 2016
Kategorie: Hamburg-Frontpage
51 Schulleiter_innen von 59 Hamburger Stadtteilschulen haben sich in der vergangenen Woche an den Schulsenator und an die Öffentlichkeit gewandt und für eine „gute, inklusive Schule“ geworben. Wir Kommunistinnen und Kommunisten unterstützen diesen Appell nachdrücklich.

Es muss endlich Schluss sein mit der Fehlkonstruktion des sogenannten Zwei-Säulen-Modells im Hamburgischen Schulwesen. Als die zur Resteschule verkommene Hauptschule 2009 von der schwarz-grünen Koalition abgeschafft wurde, war schon klar, dass ökonomische wie demokratische Gründe für eine möglichst lange gemeinsame Beschulung aller Schülerinnen und Schüler sprachen. Aber um das Bildungsprivileg des gehobenen Bürgertums und der Möchtegern-Aufsteiger aus der Mittelschicht zu sichern, wurde das Gymnasium erhalten und die Gesamtschule abgeschafft.

Das Schreiben der Schulleiter_innen weist noch einmal darauf hin, dass die längst widerlegten, aber trotzdem immer wiederholten Argumente von den Vorteilen eines gegliederten Schulwesens nun auch durch die integrative Arbeit der Stadtteilschulen widerlegt worden sind. „Die für unsere Schulform ermittelten Lernzuwächse“, schreiben sie, „die erreichten Abschlüsse, das soziale Engagement der Schulen und die zahlreichen Bildungspreise für herausragende Talente sind Zeugnis dieser guten Schulen.“ Aber die Stadtteilschulen sollen nicht nur die Inklusion, sondern auch die Beschulung der Flüchtlingskinder alleine lösen, während sich die Gymnasien dieser Aufgabe fast vollständig entziehen. Die Stadtteilschulen werden in eine absurde Konkurrenz mit den Gymnasien gebracht, die die Stadtteilschulen unter den gegebenen Bedingungen nicht gewinnen können. Es ist Zeit für einen ganz neuen Denkansatz!

Zu Recht weisen die Schulleiter_innen darauf hin, dass Inklusion sich nicht allein auf Kinder mit besonderem Förderbedarf beziehen darf. „Gute, inklusive Schule nutzt die Chancen einer umfassenden Inklusion: Geschlecht, Behinderung, Begabung, Sprache und Kultur sind Schätze unserer sich verändernden Gesellschaft“, heißt es in dem Schreiben.

Liegt es daran, dass der Schulsenator selbst Gymnasiallehrer ist und nur in den Kategorien des traditionellen Schulwesens denken kann? Er doktert mit untauglichen Einzelmaßnahmen an der aus dem Ruder laufenden Entwicklung des Hamburgischen Schulwesens herum. Das Gymnasium entwickelt sich gegen den Willen seiner Protagonisten und ohne ein angemessenes pädagogisches Konzept zum Hauptträger des allgemeinen Schulwesens und die Stadtteilschule verkommt zur neuen Resteschule.

Das offenkundige Scheitern des Zwei-Säulen-Modells hat breite Kreise der an Bildung interessierten Öffentlichkeit für eine neue Diskussion über ein modernes, demokratisches Schulwesen mobilisiert.

Wir rufen dazu auf, die Initiative „Eine Schule für alle!“ neu zu beleben.

 

Sammelbetriebsgruppe Bildung der DKP Hamburg

Dienstag, den 02. August 2016
Kategorie: Hamburg-Frontpage
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

wir gedenken heute hier 4 Menschen, die im Kampf gegen den Faschismus ihr Leben verloren haben. Sie wurden ermordet, nicht weil sie eine Straftat begangen hatten, sondern weil sie sich der faschistischen Diktatur bereits in ihrem Aufbau widersetzten.

Die Demonstration am 17.Juli 1932 von 7.-8.000 SA und SS-Männern aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Altona selbst war eine gezielte Provokation der Faschisten gewesen. Es ging darum, die von Arbeiterinnen und Arbeitern bewohnten Viertel, in denen nach wie vor, auch 1932 noch, vorwiegend rot gewählt und vor allem gelebt wurde, anzugreifen und aufzulösen. Und es ging darum, mit einer gezielten Eskalation, die sozialdemokratische Regierung in Preußen zu Fall zu bringen. Die Demonstration und die zu erwartende Eskalation sollte deutlich machen, dass die Polizei Preußens nicht in der Lage sei, die innere Sicherheit aufrecht zu erhalten und so ein Eingreifen des Reichspräsidenten in Preußen rechtfertigen, um dort die Regierung abzusetzen und der NSDAP in den Sattel zu verhelfen. Dies geschah auch 3 Tage später. Mit Preußen und der dortigen 90.000 Mann starken Polizei war somit eine der letzten wichtigen Bastionen gefallen, die die Machtübernahme der Faschisten durch konsequentes Handeln hätte verhindern können.

 


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