Samstag, den 30. August 2014   

Willkommen bei der DKP - Hamburg

Donnerstag, den 07. August 2014
Kategorie: General

Hiroshima-Platz? wo ist denn der? wird mancher Leser jetzt Denken. Das Hamburger Forum erhebt schon seit Jahren die Forderung, den Platz am „Kriegsklotz / Dammtor“ in Hiroshima-Platz umzubenennen (auch schon per Petition).

 Wie in den Jahren zuvor, fand die Kundgebung zum Hiroshima-Tag eben auf diesem Platz statt. Am 6. August 1945 warf die US-Luftwaffe die erste Atombombe auf die Japanische Stadt. Drei Tage später folgte der Abwurf der zweiten Bombe auf Nagasaki. Die beiden Abwürfe hinterließen 200000 Tote und unzählige Verletzte.

 69 Jahre nach diesem Kriegsverbrechen erinnerte die Hamburger Friedensbewegung am 6. August an dieses Datum. Bundesweit fanden an diesem Tag 60 Kundgebungen, Mahnwachen und Veranstaltungen statt. Es ging nicht nur ums Erinnern sondern auch um die Gegenwart. Nach einer Studie von „Pax Christi“ sind auch acht deutsche Finanzdienstleister an der Finanzierung von Atomwaffenherstellern beteiligt und am Militärstützpunkt Büchel (Rheinland-Pfalz) lagern immer noch 20 Atomwaffen. Darum, aber auch um die Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine ging es bei den Redebeiträgen auf dieser Kundgebung. Für den musikalischen Teil sorgte Kai Degenhardt mit seiner Gitarre und seinen Liedern. Eine erfolgreiche Kundgebung der Hamburger Friedensbewegung, während die 88 Betonsoldaten stumpfsinnig um den Klotz marschierten.

Mittwoch, den 02. Juli 2014
Kategorie: General

Heideruh, den 25.6.2014

Abschiebung durch Protest von 120 Menschen verhindert! Polizei kam nicht! Muslim jetzt in Unwissenheit über Duldung im Kirchenasyl in einer jüdischen Gemeinde

In der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh in Buchholz konnte in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni die Abschiebung des Sudanesen Ashraf Yacob Osman, in das als „sicherer Drittstaat“ geltende Ungarn, verhindert werden. Es wurde eine Kundgebung angemeldet, für welche sich etwa 120 Menschen in Heideruh einfanden, um friedlich gegen die herrschende Abschiebepraxis zu protestieren. Viele der Anwesenden harrten bis zum Morgengrauen aus und warteten auf die Polizei. Obwohl das Land Niedersachsen verlauten ließ, dass keine Abschiebungen oder Überstellungen in der Nacht stattfinden würden, wurde ihre Ankunft und damit die Abholung des Sudanesen zwischen zwei und drei Uhr inoffiziell mündlich mitgeteilt, da der Plan für die Überstellung nach Ungarn einen Flug am 25.6. um 12:36 vom Frankfurter Flughafen nach Budapest vorsah. Ohne dem Betroffenen eine konkrete Uhrzeit zu nennen, wurde von ihm verlangt, sich zwecks der Abholung vor der Unterkunft einzufinden und auf seine Abholung zu warten. Um 4:30 war die Polizei immer noch nicht vor Ort und Ashraf zog sich aufgrund der Kälte, der fortgeschrittenen und längst überschrittenen Zeit wieder in sein Zimmer zurück. Auch die Veranstaltung löste sich nach und nach auf. Wir werten diese Aktion als Erfolg, da davon auszugehen ist, dass die Polizei auf Grund der angemeldeten Veranstaltung, der breiten Mobilisierung hierfür und der Anwesenheit von Pressevertreter_innen von der Durchführung der Überstellung absah, um zu vermeiden, dass die menschenverachtende Abschiebepraxis im Landkreis öffentlich sichtbar wird.
Montag, den 02. Juni 2014
Kategorie: General

Kundgebung in Hamburg

Die Friedensbewegung teilt mit der Mehrheit der Menschen hier zu Lande die Sorge um den Frieden in Europa. Nichts ist gut in der Ukraine. Die Lage ist zum Zerreißen gespannt, eine weitere Eskalation ist zu befürchten. Es ist 5 vor12. Mit dieser Einleitung hatte das Hamburger Aktionsbündnis gegen den Krieg in der Ukraine für den 30. Mai zu einer Protestkundgebung auf dem Ida-Ehre-Platz an der Mönckebergstraße aufgerufen. Wie auch im Aufruftext, verurteilten die Redner der Kundgebung das „Säbelrasseln“ der Medien und die Spannungspolitik von EU und Nato in diesem Konflikt sowie das „herunterspielen“ der faschistischen Kräfte in der Ukraine und ihr Terror gegen die Bevölkerung sowie gegen die linken Kräfte in dem Land.

Nach der Kundgebung kam es zu einer Spontandemo, die über die Mönckebergstraße zum Rathaus führte. Auf dem Rathausmarkt fand dann eine zweite Kundgebung statt, die nach Verhandlungen mit der Polizei dann am Jungfernstieg fortgesetzt wurde. Auch hier wurden noch einmal die Forderungen unterstrichen: Keine Toleranz gegenüber und keine Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften, Schluss mit der Osterweiterung der NATO!, Die Ukraine muss neutral und bundnisfrei bleiben.