Aktuelle Meldungen

      Montag, den 19. Februar 2018

Zum Internationalen Frauentag fallen mir viele Themen ein, die es wert wären angesprochen zu werden. Spontan fällt mir aber zu aller erst ein, dass mein Internationaler Frauentag nun in den Medien „Weltfrauentag“ heißt. Irgendetwas störte mich daran: „Weltfrauentag“. Das klingt erst mal gut. Die Welt, die Erde, ein Zusammenhalt möchte man meinen. Die Welt ist genauer betrachtet von realen Mächten in Nationen aufgeteilt. Der nationale Kampf der Frauen ist natürlich wichtig. Mich stört daran der Wegfall des internationalen Gedankens.

      Sonntag, den 04. Februar 2018

Protest gegen die Stadthaus Planung

Die 1981 verstorbene Lucie Suhling beschrieb in Ihren Erinnerungen1 das „Stadthaus“ so: „Der Gedanke daran, die Nacht über in einer Kellerzelle des Stadthauses verbringen zu müssen, war Furchterregend, weil die Gestapoleute ihre gute oder schlechte Laune ungehindert an einem einzelnen abreagieren konnten“.

Bild NN © DKP-Hamburg

 

      Sonntag, den 21. Januar 2018

Jahresauftakt der DKP - Hamburg

 

Michi Götze Bild NN © DKP-Hamburg

Der Jahresauftakt der DKP-Hamburg hatte alles, was zu so einer Veranstaltung dazugehört. Eine kurze Ansprache des Bezirksvorsitzenden vor vollem Saal, in der er die Termine und Vorhaben der Partei für 2018 noch einmal skizzierte. Die Herausforderungen des 22. Parteitag, das 20. UZ-Pressefest, 50 Jahre DKP + SDAJ sowie 100 Jahre KPD wurden genannt, aber auch aktuelle Themen wie der zur Zeit in der Linkspartei diskutierten „Sammlungsbewegung“ oder die Unterschriftenliste „Abrüsten statt Aufrüsten“. Zu so einem Jahresauftakt gehört auch die Übergabe eines neuen Mitgliedsbuches, ein traditioneller Musikrahmen mit internationalen Liedern gespielt von „Schenzer&Wilke“ und natürlich Sekt und Snacks. Aber das Highlight war eine Kommunismus-Revue, die mit Theaterspielszenen, Bild- und Videoprojektionen 100 Jahre Oktoberrevolution darstellte, und die viel Applaus bekam. In dem Grußwort der VVN-BdA wurde den Genoss*innen der Kundgebungstermin am 30. Januar an der Stadthausbrücke ans Herz gelegt. Unter dem Motto „Konsum statt gedenken? Niemals“ soll dafür gekämpft werden, das ein Ort der Erinnerung an den Widerstand und die Verfolgung in Hamburg erhalten bleibt, und kein Luxuseinkaufzentrum entsteht, wie vom Senat geplant. Antifaschismus, Frieden, Arbeit, Solidarität.

 

      Freitag, den 12. Januar 2018

Anfang Februar sind die Eltern der jetzigen Viertklässler aufgefordert, ihre Kinder an einer weiterführenden Schule anzumelden. Für die meisten ist diese – wie es das geltende Hamburger Schulgesetz vorschreibt - eine Stadtteilschule oder ein Gymnasium.


Unsere Kandidaten

Olaf Harms

„Leben und Arbeit in Würde und sozialer Sicherheit, eine gute Bildung und Ausbildung für Alle, für eine bunten, tolerante und weltoffene Gesellschaft, unabhängig von Herkunft oder sozialen Status“ sind die Leitlinien des in der Gewerkschaft verdi aktiven Hamburgers Olaf Harms (Jahrgang 1961), der zugleich auch die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen als Betriebsrat vertritt. „Ausbeutung, Rassismus, Frauenfeindlichkeit sind überall aktiv entgegenzutreten, ob im Betrieb, im Stadtteil oder im Parlament, wobei es am wichtigsten ist, auch an die Wurzeln heran zu gehen – sich letztlich über den Kapitalismus hinaus für grundlegende dauerhafte Veränderungen einzusetzen“ ist die Motivation seines Handelns und seiner Kandidatur für die DKP-Hamburg zu den Bundestagswahlen. Doch noch innerhalb dieses gesellschaftlichen Systems tritt er ein „für eine Rente im Alter, die ein menschenwürdiges selbstbestimmtes unabhängiges Leben sichert, für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und für eine Perspektive der Jugend in diesem Land“. Sogenannten Freihandelsabkommen, Rechtspopulisten und allen denjenigen, die auf Spaltung setzen, erteilt er eine klare Absage.

 

Udo Spengler, Gesamtschullehrer i.R.

Die im Dezember 2016 vorgelegten Ergebnisse der PISA Studie für Deutschland belegen erneut, dass der Schulerfolg (hier in Mathematik) ganz wesentlich von der sozialen Herkunft abhängt. Schüler aus ärmeren Familien liegen fast eineinhalb Schuljahre zurück. Das liegt daran, dass in Hamburg ein Zwei-Säulen-System aus Gymnasium und Stadtteil- schule besteht. Die Starken wetrden gefördert, die Schwachen abgehängt. Dazu gehören Lerninhalte, die auf simplem Nachplappern beruhen, eigenes Denken nicht fördern. Das trifft bundesweit nicht nur auf die Schulen zu (in manchen Bundesländern gibt es noch das dreigliedriges System), sondern auch auf die Hochschulen. Trotz einer Zunahme von Stu- dierenden insgesamt, sinkt der Anteil der Studierenden aus Arbeiterfamilien. Oft kann der immer höhere Kostendruck für ein Studium nicht bewältigt werden. Studierende müssen nebenher jobben oder das Studium hinwerfen.

Seit 40 Jahren setze ich mich zusammen mit meiner Partei für „Eine Schule für alle“ ein, in der die „Kraft der Schwachen“ geweckt und gefördert wird.

Manfred Saße (Jahrgang 1956) wuchs in einem kommunistischen Elternhaus auf. Manfred engagierte sich bereits in den siebziger Jahren in seinem Stadtteil Hamburg-Osdorf zunächst in der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) sowie in der DKP. In der DKP war Manfred in verschiedenen Funktionen aktiv, bis er 1995 aus persönlichen Gründen die DKP verließ. Vor zwei Jahren trat Manfred erneut der DKP bei. Er selber sagt dazu: „Die DKP ist für mich die einzige Partei, die konsequent für den Frieden eintritt und die für eine neue bessere Gesellschaftsordnung kämpft.“

Beruflich hat Manfred Koch gelernt und arbeitet seit nunmehr 26 Jahren als Berufskraftfahrer.

Manfred ist verheiratet, hat 5 Kinder und wohnt in Hamburg-Lurup.

 

Unterstützerunterschriften-Formblatt zum Download:

» Hamburg

» Schleswig-Holstein

Das Formblatt ausdrucken und ausfüllen und einsenden an oder abgeben beim

DKP-Bezirksvorstand Hamburg

Magda-Thürey-Zentrum

Lindenallee 72

20259 Hamburg

(Der Briefkasten befindet sich links neben dem Eingang im Hausflur)

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